Ein Theater ohne Bühne

Im „VerschwindiBUS“ erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer das Theaterstück hautnah. Sie sitzen nicht in der ersten oder zweiten Reihe sondern mittendrin. Das Theaterstück findet in einem Bus und rund um den Bus auf der Strasse sowie in Vorhöfen statt. Die Kulisse ist der jeweilige Aufführungsort. Die Schauspieler sitzen teilweise neben den Zuschauern im Bus.

Hier ein Video von der Premiere in Amriswil.

Das Stück handelt von der Thurgauerin Martha Buschor, die seit ihrem 25. Geburtstag im Jahre 1917 spurlos verschwunden ist. Auf einer Art Stadtführung erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer, resp. die Passagiere im Bus, Martha Buschors Lebens-, Leidens- und Liebesgeschichte. Dabei werden die Zuschauerinnen und Zuschauer ein Teil der Geschichte, die somit 100 Jahre später endet. Verwirrungen werden gelöst und was über ein Jahrhundert falsch weitererzählt wurde, wird am Ende richtig gestellt.

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„VerschwindiBUS“ ist eine Verbindung aus Fiktivem, Erfundenem und Historischem. Das Theaterstück ist so konzipiert und in die Zeit des Ersten Weltkriegs eingebaut, dass die Geschichte von Martha Buschor in diesem Ort geschehen hätte können. Die erfundene Geschichte wird jedoch in die reale Vergangenheit eingebunden. Die Zuschauerinnen und Zuschauer werden somit über historische Fakten informiert und auch gut unterhalten.

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